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Missgeschicke und Fräulein Demeanor

Missgeschicke und Fräulein Demeanor

  • DIESES E-BOOK IST NUR BEI AMAZON UND KINDLE UNLIMITED ERHÄLTLICH.

BIG SKY BOYFRIENDS – 5

Daphne Lane führt ein unkompliziertes Leben als Reisejournalistin. Nachdem sie eine Woche lang ihre verrückte Tante Velma in Montana besucht hat, ist sie mehr als bereit, zu ihrem nächsten Auftrag aufzubrechen. Doch das Schicksal hat andere Pläne in Gestalt von JT McCade, einem sexy Detective mit einem empfindlichen Abzugsfinger. Ein Auto wegen zu schnellen Fahrens anzuhalten, hätte für JT schnell und einfach sein sollen. Einen Strafzettel überreichen und weiter in den Sommerurlaub. Doch Daphne ist eine Naturgewalt und macht seine Pläne zunichte. Als er sich plötzlich mit Daphne und drei anderen Frauen auf einem Roadtrip durch den Westen wiederfindet, weiß er gar nicht, wie ihm geschieht. Oh ja, Daphne Lane in einem Oldtimer-Wohnmobil.

Können JT und Daphne all das überleben, was drei senile Heiratsvermittlerinnen auf dieser Reise aus der Hölle auftischen? Wird dieser Wahnsinn Daphne an den einen Ort führen, an dem sie noch nie wirklich war... nach Hause.

TASCHENBUCH-OPTIONEN:


Haupt-Tropen

  • Urlaubsromanze
  • Gegensätze ziehen sich an
  • Feinde zu Liebenden
  • Verwechslung der Identität
  • Rom-Com
  • Kleinstadtromanze

BUCHPROBE

Ich war normalerweise sehr rational, sehr vernünftig. Ich hatte keine große Wahl, da ich mit einer verrückten Tante aufgewachsen war. Als mein Halloween-Kostüm im Kindergarten eine perfekte Nachbildung eines Hefters und keine Märchenprinzessin war, hatte mein fünfjähriges Gehirn gewusst, dass etwas faul war. Als ich in der vierten Klasse zwei hartgekochte Eier in gelb gefärbtem Wasser in einem gebrauchten Einmachglas zum Mittagessen fand, war es an der Zeit gewesen, mein eigenes Mittagessen zuzubereiten. Dann war da der Tanz in der Mittelschule, als sie nicht nur als Aufsichtsperson, sondern als Date des Direktors gegangen war, und sie wurden zusammen in einer sehr kompromittierenden Position in der Besenkammer erwischt. Unnötig zu sagen, dass der Mann nach Florida umgezogen war, und ich wusste, dass ich aus der Stadt weg musste. Ich konnte mit Tante Velma nicht mithalten.
Zu sagen, dass meine Tante in der Stadt berühmt war – vielleicht war berüchtigt ein besseres Wort – war eine Untertreibung. Als „Nichte von Velma Dinkweiler“ bekannt zu sein und nicht als Daphne Lane, sagte viel über unsere beiden Persönlichkeiten aus. Deshalb drehte ich eines Tages im Juli durch. Völlig und total durchgedreht. Vielleicht fiel der Apfel doch nicht so weit vom Stamm, wie man gedacht hatte. Vielleicht hatten meine Eltern mich vor Tante Velmas Tür ausgesetzt, weil sie wussten, dass ich genauso verrückt werden würde wie sie. Vielleicht war ich einfach ein Spätzünder und musste in meinen Wahnsinn hineinwachsen. Was auch immer der Grund war, rückblickend betrachtet, war Wahnsinn vielleicht doch nicht so schlimm.

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